Vorteile Gasgrill:
1. Schnelles Aufheizen
In nur 10 - 15 Minuten ist der Grill auf Betriebstemperatur. Perfekt, wenn man z. B. spontan nach der Arbeit grillen möchte oder keine Lust auf lange Vorbereitung hat.
2. Komfortable Temperaturkontrolle
Per Drehregler lässt sich die Hitze exakt steuern - sowohl beim direkten Grillen von Steaks als auch beim langsamen Garen von Rippchen oder Pulled Pork.
3. Zonen-Grillen
Durch mehrere Brenner lassen sich verschiedene Temperaturzonen einrichten. So kann man zeitgleich scharf anbraten und schonend garen.
4. Wenig Rauch & Gerüche
Da keine Verbrennung von Kohle oder Holz stattfindet, entsteht kaum Rauch. Ideal für Reihenhausgärten oder Balkone (sofern erlaubt).
5. Saubere Nutzung & einfache Reinigung
Keine Aschekasten, keine verkohlten Reste - es genügt die Grillroste auszubrennen und einmal drüberzubürsten. Herausnehmbare Fettauffangschalen erleichtern zusätzlich die Pflege.
6. Große Modell- und Preisspanne
Vom mobilen Tischgerät für den Balkon bis hin zu Outdoor-Küche mit Seitenkochern, Sizzle Zone, Rotisserie, Ablagen und Unterschrank ist alles möglich.
7. Geeignet für regelmäßige Nutzung
Gerade Vielgriller oder Familien mit Kindern schätzen die Alltagstauglichkeit. Auch unter der Woche ist ein schnelles Grillen abends kein Problem.
8. Viel Zubehör & Erweiterungen möglich
Pizzaaufsatz, Räucherbox, Wok-Einsatz, Drehspieß, Grillplatte - Gasgrills sind wandelbar und bieten viele Zubereitungsarten.
Nachteile Gasgrill:
1. Anschaffungskosten
Zwar relativiert sich der Anschaffungspreis mit der Nutzungsdauer, Qualität und Langlebigkeit sorgen jedoch für einen höheren Anschaffungspreis als bei Holzkohlegrills.
2. Abhängigkeit von Gasflaschen
Du brauchst immer eine gefüllte Gasflasche. Ist diese leer und du hast keinen Ersatz - Pech gehabt. Vor allem an Wochenenden oder Feiertagen kann das nervig sein. Deshalb am besten immer eine Ersatzflasche parat haben.
3. Technik kann kaputtgehen
Zündsysteme, Gasleitungen, Regler - ein Gasgrill hat mehr mechanische und technische Teile als andere Grillarten. Dadurch ist er wartungsintensiver und potenziell reparaturanfälliger. Wichtig: Tausche spätestens alle 10 Jahre deinen Schlauch und Druckregler.
4. Größeres Gewicht & Platzbedarf
Viele Modelle sind sperrig. Transport zum See oder in den Park fällt mit den meisten Modellen aus. Auch das Verstauen im Winter muss gut geplant sein - außer du grill das ganze Jahr durch.
5. Nicht auf jedem Balkon erlaubt
In Mietwohnungen oder engen Wohngebieten kann der Betrieb verboten oder durch Hausordnungen eingeschränkt sein - vor allem bei größeren Modellen.
Vorteile Holzkohlegrill:
1. Atmosphäre
Das Grillen mit offenem Feuer hat etwas Besonderes. Die lodernden Flammen sorgen für eine einmalige Atmosphäre, gerade wenn es dunkel wird.
2. Traditionelles Grillgefühl
Feuer machen, Kohlen schüren, Flammen beobachten - wer den Prozess liebt, der wird mit einem Gasgrill nicht glücklich. Hier wird Grillen zu Ritual.
3. Hohe Hitze möglich
Vor allem bei offener Glut und gutem Brennmaterial sind extrem hohe Temperaturen erreichbar. Perfekt für Steaks mit echter Kruste.
4. Günstiger Einstieg
Ein einfacher Kugelgrill ist schon für relativ wenig Geld erhältlich - ideal für Einsteiger, Gelegenheitsgriller oder den Park.
5. Überall einsetzbar
Keine Steckdose, kein Gasanschluss nötig. Ein Sack Kohle reicht. Ideal für unterwegs, im Wald, beim Camping oder am See (sofern erlaubt).
6. Individuelle Brennstoffe möglich
Holzkohle, Briketts, Grillholz, Aromachips - du kannst mit Geschmack spielen, Räuchern oder mit Holzsorten wie Buche oder Mesquite experimentieren.
Übrigens: Den klassischen "Holzkohlegeschmack" gibt es nicht. Das haben wir sogar selber bei Blindverkostungen festgestellt. Das was wir als "Holzkohlegeschmack" wahrnehmen bzw. in Erinnerung haben ist mehr eine positive Verbindung die unser Gehirn zu dem ganzen Grillprozess mit offener Flamme gespeichert hat. Womit wir wieder bei Punkt 1 wären.
Nachteile Holzkohlegrill:
1. Lange Anheizzeit
Je nach Kohlequalität und Witterung dauert es mit Anzündkamin 20 Min. und ohne gute 40 Minuten, bis die Glut richtig heiß ist - für spontane Grilllust eher ungeeignet.
2. Schwierige Temperatursteuerung
Du steuerst mit Luftzufuhr und Kohlemenge. Keine Knöpfe, keine Regler. Das erfordert Erfahrung - besonders bei indirektem Grillen.
3. Starke Rauchentwicklung
Beim Anzünden und beim Grillen (v. a. mit fettigem Fleisch) entsteht viel Rauch - nicht ideal für enge Wohngebiete oder Balkone.
4. Aufwendige Reinigung
Asche, halb verbrannte Kohle, tropfendes Fett - das macht Dreck. Die Reinigung ist oft eine Sache von 10 - 20 Minuten und nichts für Eilige.
5. Funkenflug & Brandgefahr
Vor allem bei Wind - oder wenn Fett in die Glut tropft - können Flammen hochschlagen. Brandschutz und Abstand sind Pflicht.
6. Laufende Kosten
Briketts oder Holzkohle sind Verbrauchsmaterial - bei häufiger Nutzung summiert sich das. Auch Anzündkamine oder Grillanzünder kosten. Mit Holzkohle zu grillen ist die teuerste Art zu Grillen.
7. Wetterabhängig
Bei Regen oder starkem Wind ist das Anzünden mühsam oder unmöglich. Du bist auf gutes Wetter angewiesen - oder brauchst ein Dach.
Vorteile Elektrogrill:
1. Schnell & unkompliziert
Stecker rein, Knopf drücken - das war´s. Ideal für Leute ohne Geduld oder für schnelles Feierabendgrillen.
2. Geeignet für Innenräume & Balkone
Kein offenes Feuer, kaum Rauch. Ideal für Stadtwohnungen, kleine Terrassen oder Balkone mit Einschränkungen.
3. Leicht zu reinigen
Meist mit Antifhaft-Beschichtung, Fettauffangschale und spülmaschinengeeigneten Teilen - das geht schnell und einfach.
4. Kompakte Maße & geringes Gewicht
Einfach zu verstauen, leicht zu transportieren. Auch als Tischgerät in kleinen Haushalten sehr beliebt.
5. Keine Verbrauchsmaterialien nötig
Kein Gas, keine Kohle. Du brauchst nur Strom. Auf Dauer kostengünstig - vor allem bei häufiger Nutzung.
6. Sicherste Grillform
Kein offenes Feuer, keine Gasflamme. Auch für Haushalte mit Kinder eine gute Lösung.
Nachteile Elektrogrill:
1. Abhängigkeit von Stromanschluss
Ohne Steckdose keine Hitze. Draußen grillen nur möglich, wenn Strom vorhanden ist - also eher nichts für Wald, Park oder See.
2. Leistung begrenzt
Die meisten Modelle haben deutlich weniger Power als Gasgrills. Es dauert lange, bis dickes Fleisch durch ist. Krosse Steaks mit Röstaromen sind schwer zu erreichen.
3. Kleine Grillfläche
Die Grillflächen von Elektrogrills sind relativ klein, a nur eine bestimmte Leistung aus der Steckdose kommt. Würde man die Fläche und damit das Volumen des Korpus vergrößern würde die Hitze noch mehr darunter leiden. Für 2 - 4 Personen okay - bei vielen Gästen wird´s eng. Große BBQ-Partys sind damit kaum möglich.
4. Kein echtes Grill-Feeling
Kein Knister, kein Feuer, keine Glut. Es wirkt für viele mehr wie Braten als Grillen.
5. Keine Temperaturzonen
Die meisten Grills haben keine verschiedenen Temperaturzonen und wenn doch dann nur zwei. Indirektes Grillen, Warmhalten oder Garen bei niedriger Temperatur ist nicht wie bei einem Gasgrill möglich.
6. Feuchtigkeit bleibt oft im Grillgut
Durch die fehlende Hitze von unten entsteht weniger Verdunstung - das Fleisch kann dadurch eher "gedämpft" als "gegrillt" wirken.