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Napoleon Rogue SE 425 Phantom

Napoleon Rogue SE 425 Phantom

Servus Freunde,

Das Phantom ist da! Und man sieht der gut aus!

Es war auf den Bildern ja abzusehen, dass das hier ein Genuss für die Augen wird, aber in Live machen die Grills ja oft einen anderen Eindruck als im Katalog.

Bevor wir aber zu sehr von der Optik schwärmen heiße ich euch herzlich Willkommen zu unserem Grilltest zum Napoleon Rogue SE 425 Phantom! (Den ich ab hier übrigens einfach nur mit Rogue Phantom abkürze)


Ich werde euch in diesem Beitrag alles wissenswerte zu dem Rogue Phantom mitteilen und euch die Unterschiede zu den "normalen" RSE-Modellen erklären.

Es gilt auch hier wieder: Das hier geschriebene ist meine bzw. unsere ehrliche Meinung zu dem Grill. Die Quelle für technische Daten ist napoleon.com bzw. unser Händlerkatalog. Dazu kommt unsere persönliche Erfahrung zum Grill vom Auspacken bis zum Grillen.

Ich wünsche euch viel Spaß und ich hoffe ich kann euch hier nützliche Informationen mitgeben.

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Die Phantom Serie ist 2021 komplett neu und umfasst 3 Modelle: Den PRO285XBK Phantom, den Rogue Phantom und den Prestige 500 Phantom.

Wir haben den Rogue Phantom allerdings schon Ende 2020 in unserer Ausstellung und am Lager gehabt. Dass die erste Lieferung des Phantom innerhalb weniger Tage direkt wieder ausverkauft war sagt einiges zu dem Grill aus. Keine Sorge, unseren Aussteller behalten wir natürlich für alle Interessierten immer da.
Bevor wir auf die verschiedenen Einzelheiten eingehen, hier erstmal die technischen Daten:

Leistung Hauptbrenner: ca. 14,25 kW
Leistung Sizzle Zone: ca. 4,5 kW
Leistung Infrarot-Heckbrenner: ca. 5 kW
Gesamtleistung: ca. 23,75 kW
Hauptgrillfläche: ca. 60 x 45 cm
Sizzle Zone Grillfläche: ca. 23 x 37 cm
Farbe: Schwarz
Abmessungen montiert (BxTxH): ca. 114/140 x 64 x 123/160 cm
Gewicht: ca. 67 kg

Der Aufbau:

Der Karton des Rogue Phantom fällt direkt ins Auge. Anders als alle anderen Rogue ist dieser nämlich nicht im klassischen Braunton, sondern in schwarz gehalten. Spielt im Grunde keine Rolle, ist dennoch ein schönes Detail.

Wer den Grill per PKW nach Hause schaffen möchte sollte auf jeden Fall einen Kombi mitbringen. Je nachdem welches Modell muss evtl. auch die Rückbank verschoben bzw. umgeklappt werden. Zum Verständnis: In einen Passat passt er wunderbar hinein.

Wie immer bei Napoleon sind Schlauch und Regler bereits vormontiert. Die Anleitung ist gut und sehr übersichtlich. Man kann den Grill weitestgehend komplett alleine aufbauen. Nur beim Reinheben der Grillkammer auf das Untergestell sollte man zu zweit sein.

Napoleon gibt eine Aufbauzeit von etwa 45 Minuten an. Mit auspacken ist das ehrlich gesagt kaum möglich. Wenn jedoch alles bereit liegt, dann schon.

Highlight bei der Verpackung: Kein Styropor!

Die Gaseinheit im Korpus ist bereits komplett fertig installiert, ebenso der Backburner. Nur die Sizzle Zone muss (per Klammer) an die Gasleitung angeschlossen werden. Es geht also beim Aufbau hauptsächlich um das Untergestell und die Seitenteile.

Alles in Allem ist der Aufbau wirklich sehr einfach.



Zum Grillen braucht man natürlich eine Gasflasche. In den Rogue darf sogar eine 11 kg Gasflasche betrieben werden. So stört die Flasche nicht die super Optik. Natürlich darf auch eine 5 oder 8 kg Gasflasche genutzt werden.

Gezündet werden die Hauptbrenner des Rogue Phantom wie die der anderen Napoleon Grills auch. Integriert im Regelknopf. Eindrücken, nach links drehen und schon zündet der Brenner. Der Zündknopf (ganz links am Bedienfeld) zündet die Sizzle Zone und den Heckbrenner. Da diese nicht oder nur bedingt Windgeschützt sind, wurden sie mit einer elektronischen Zündung ausgestattet um eine möglichst zuverlässige Zündung zu ermöglichen.

Die Batterien dafür sind in einem kleinen Kasten magnetisch am rechten Seitenteil (innen) gehalten. Es handelt sich dabei um 3 "D" Batterien die im Lieferumfang enthalten sind.

Die Bedienknebel sind wie bei den RSE 425 Modellen auch in einer weißen Beleuchtung ausgestattet. Das sieht bei dem Phantom natürlich sehr gut aus.

Die Fettwanne und die Fettauffangschale sind von vorne herausnehmbar.

Der rechte Seitentisch ist abklappbar. Aufgrund der großen Sizzle Zone steht bei den neueren RSE-Modellen das linke Seitenteil fest. So auch beim Phantom.

Unterhalb der Sizzle Zone gibt es übrigens auch noch eine Fettauffangschale. Diese kann man auch von vorne entnehmen.


Die 4 Räder sind alle arretierbar und sorgen somit für einen festen Stand. Auf ebenem Untergrund rollt er sich auch sehr schön. Wer dauern über ein Stück Wiese und unebenen Untergrund fahren muss, der wir keinen Spaß haben denn es sind ganz normale Standardrollen. Ihr könnt die Rollen jedoch gegen hochwertigere Schwerlastrollen austauschen. Diese sind deutlich besser und erhöhen den Grill auch nochmal etwas.



Die Grillfläche misst etwa 60 x 45 cm und bietet in der Regel genug Platz um auch mal eine größere Gruppe Menschen zu begrillen. Um die Fläche zu erweitern liegt dem Grill auch noch ein Warmhalterost bei.

Besonderheit: Der Warmhalterost ist nicht wie bei den normalen RSE Versionen verchromt, sondern aus massivem Edelstahl! Zusätzlich ist es anders aufgebaut. Anstatt Quer- und Längsstreben ist der Rost massiv mit Aussparrungen für beispielweise Pilze oder Gemüse, sowie Hähnchenkeulen. Ein sehr cooles Feature des Phantom!
Die Hauptgrillfläche ist mit dem bekannten Edelstahl-Wave-Grillrost ausgestattet. Nach Gusseisen ist Edelstahl der beste Wärmeleiter für ein Grillrost und glänz vor allem durch seine hohe Langlebigkeit und die einfache Reinigung.
Der Rost auf der Sizzle Zone ist bei dem Phantom ebenfalls aus Edelstahl!

Die Aromaschienen im Korpus sind auch aus Edelstahl und somit spülmaschinenfest.

Alle 3 Hauptbrenner und der Backburner sind natürlich auch aus Edelstahl.


Eine Kleinigkeit: Bei den RSE-Modellen ist ein Flaschenöffner im rechten Seitenteil verbaut. Dieser fehlt beim Rogue Phantom. Warum? Ich weiß es nicht. Er ist auf jeden Fall nicht da. Schade. Ich mag ihn eigentlich.

Ganz nett ist auch die neue Optik des integrierten Deckelthermometers. Sieht cool aus, aber wie immer gilt: Das ist mehr Schätzeisen als alles andere!

Wer wirklich wissen möchte wie es seinem Grillgut geht, sollte auf ein Thermometer mit Kerntemperaturfühler gehen.

Entweder Kabelgebunden von z. B. Napoleon und Weber oder auch beispielsweise komplett Kabellos wie der MeatStick..

Kommen wir zu Sizzle Zone:

Was genau ist sie eigentlich? Die Sizzle Zone ist ein Hochleistungs-Infrarot-Brenner welcher auf dem Rost eine Temperatur von ca. 800°C erreicht.

Viele Griller schwören auf diesen Brenner, viele eben nicht. Unserer Meinung nach gibt es nicht umsonst verschiedene Oberhitzegrills die im Prinzip eine Sizzle Zone nur umgekehrt (Hitze von oben) sind und von Steakhäusern genutzt werden. Ob man die Sizzle Zone braucht oder nicht muss jeder für sich selber entscheiden. Ich persönlich finde sie sehr cool und es macht extrem Spaß damit zu Arbeiten. Steaks bekomme ich auf anderen Grills ohne Sizzle Zone aber auch hin.

Sizzle Zone ja oder nein? Das ist leider nicht zu beantworten und muss jeder für sich selber entscheiden. Aber auf jeden Fall ist sie ein enormer Mehrwert für den Grill.

Nun zum Grillen:

Mit dem Napoleon Rogue hab ich schon sehr viel Zeit verbracht. Auch mit den RSE-Modellen und der Phantom ist nichts anderes als ein gepimpter Rouge RSE.

Durch die 3 stufenlos regulierbaren Brenner ist der Grill sehr flexibel und wer wirklich volle Power möchte schmeißt die Sizzle Zone an. Dazu sei noch gesagt: Wer auf der Sizzle Zone grillt sollte stets dabei bleiben! Mal kurz noch ein Bier holen oder ähnliches führt direkt dazu, dass man ein verbranntes Stück Fleisch von der Sizzle Zone holt. Das Ding hat Power!

Kleiner Hinweis: Nie das Grillgut mit einem Temperaturfühler auf die Sizzle Zone legen. Der Fühler wird danach nicht mehr zu gebrauchen sein. Diese sind in der Regel für max. 300°C ausgelegt und sollten nur für das indirekte Grillen genutzt werden.

Man kann auf der Sizzle Zone natürlich auch Woken oder Kochen. Sizzle Zone ja oder nein? Das ist leider nicht zu beantworten. Aber auf jeden Fall ist sie ein enormer Mehrwert für den Grill.

Der Rost ist höhenverstellbar und somit ist man sehr flexibel. Aber der größte Mehrwert besteht definitiv für Steaks.

Für noch mehr Grillmöglichkeiten sorgt außerdem der Backburner. In Verbindung mit dem optional erhältlichen Drehspieß bleiben kaum Wünsche offen.

Fazit:

Der Rogue Phantom ist der neue Hingucker der Rogue Serie und ein optisches Highlight. Ich finde sogar, dass er im Sonnenlicht noch besser aussieht als in unserem Showroom.


Ist er seinen Preis wert? Von meiner Seite aus ein ganz klares: JA!

3 Brenner, Sizzle Zone, Backburner, überall Edelstahlroste, geschlossener Unterschrank, beleuchtete Knebel und viele weitere Features.
Der Rogue Phantom ist ein fantastischer Grill der in komplett Schwarz neu optische Maßstäbe setzt und zurecht bei uns zu den beliebtesten Grills zählt.

Dazu kommt die sehr gut Qualität und der super Service von Napoleon. Der Rogue Phantom ist ein Grill den man am liebsten gar nicht unter einer Abdeckhaube verstecken möchte (ich würde es aber dennoch immer empfehlen).


Hier geht´s zum: Napoleon Rogue SE 425 Phantom



Wir hoffen, dass wir euch mit diesem "Artikel" etwas helfen konnten. Bitte bedenkt: Wir sind keine Redakteure oder ähnliches, wir möchten euch hier nur die Vor- und Nachteile und vor allem die Unterschiede zwischen den Grills erklären, da dort oft Fragen sind. Falls ihr euch die Grills mal "live" anschauen wollt, könnt ihr uns jederzeit gerne besuchen in der Augsburger Str. 10 a, in 82110 Germering. Vielen dank!